Mel*E

ANALOGE HERZEN, ELEKTRISCHE NÄCHTE

Freitag, 28. August 2026

ab 21.00 Uhr

Diese Musik baut keine Stimmung auf. Sie ist sofort da. Tief, treibend, hypnotisch – irgendwo zwischen Jazzclub, Pulsrausch und elektronischem Fiebertraum.

Viola Hammer – keys/synth
Judith Ferstl – bass
Judith Schwarz – drums

Drei Musikerinnen. Drei starke Handschriften. Und ein Sound, der sich jeder eindeutigen Schublade entzieht. Mel*E verbinden Jazz, elektronische Klangforschung und hypnotischen Groove zu etwas Eigenem – intensiv, körperlich und überraschend unmittelbar. Viola Hammer an Keys und Synthesizer, Judith Ferstl an Kontrabass und Bass-Synth sowie Judith Schwarz am erweiterten Drum-Setup erschaffen gemeinsam ein dichtes musikalisches Universum zwischen analoger Wärme und elektronischer Wucht. Der Bass knarzt, pulsiert und schiebt gewaltige Subfrequenzen durch die Atmosphäre. Synth-Flächen öffnen schwebende Räume, während die Drums mal treiben, mal zerbrechen, mal alles wieder zusammenziehen. Dabei wirkt nichts

Dabei wirkt nichts verkopft oder kühl. Im Gegenteil: Mel*E erzeugen einen Sound, der gleichzeitig ins Gehirn und direkt in den Körper geht. Tanzbare Patterns treffen auf freie Improvisation, sphärische Klanglandschaften auf rohe Energie. Die Musik ist Spannung pur, plötzlich kippt die Richtung und findet genau darin ihre enorme Kraft. Alle drei Musikerinnen gehören zu jener Generation, die den österreichischen Jazz neu auflädt. Mit Projekten zwischen Contemporary Jazz, Minimal Music, Elektronik und experimenteller Klangkunst loten sie ständig neue Räume aus – und bringen diese Offenheit in Mel*E ein. Das Ergebnis ist Musik mit Tiefenschärfe: mal dunkel und drängend, dann wieder fast schwerelos. Ein musikalischer Sog, aus dem man für eine Weile nicht mehr herauswill. Suchtgefahr.

 

Jazz im Schein neonwarmer Elektronik. Ein Klangkosmos aus Tiefbass, Trance und Freiheit.


In Kooperation mit Musikfabrik NÖ